Christbaumtaufe in Weitramsdorf
Erstelldatum01.12.2025
Von Christian Göller
Weitramsdorf – Auf reges Interesse stieß der Namensfindungswettbewerb für den Christbaum in der Ortsmitte der Gemeinde. 26 Einsendungen mit fantasievollen Bezeichnungen reichten Weitramsdorfer Kindergartenkinder sowie Schülerinnen und Schüler bis zwölf Jahren ein, die von dem Journalisten Christian Göller von der Schreibwerkstatt Plus juriert wurden: „Nadeline“ heißt seit Freitagnachmittag nun der stolze Baum, den bereits im zweiten Jahr ein Namensschild ziert, gestiftet von Kerstin Baumann-Franz von der Firma W. und K. Baumann KG. Der Baum wiederum ist eine Spende von Michael Rädlein von der Weidacher Firma Brennholz Rädlein, der das schöne Exemplar aus seinem Besitz bereitstellte. Marie Escher und Kerem Ergöz hatten beide den gleichen originellen Einfall für die Namensgebung des Baumes. Bei der Baumtaufe war allerdings nur Marie Escher anwesend. Ihre Kreativität wurde mit einer kleinen Anerkennung von Bürgermeister Hans Steinfelder belohnt. Zwei Lobgedichte hatten Willemina Preiß und Cornelia Rossberg von der Weitramsdorfer Schreibwerkstatt Plus verfasst, die sie vor der kleinen Feiergemeinde zum Vortrag brachten. Auch nächstes Jahr soll es wieder eine Baumtaufe in Weitramsdorf geben.
Ballade für Nadeline
Ich bin grün und ein wenig stachelig,
(das hat ein Weihnachtsbaum nun mal an sich.)
Doch stolz macht mich, das ist doch allen klar,
mein Name. Der ist nämlich wunderbar!
Die Kinder waren äußerst kreativ,
sie grübelten, bis plötzlich Kerem rief:
„Nadeline wär‘ einfach wundervoll!“
Und auch Marie fand diesen Namen toll.
Ich strahle hier für Sie, für arm und reich.
Hach! Da wird mir sofort ums Herz ganz weich.
Und wenn Sie heute nach Hause gehen
bleibe ich hier noch ein Weilchen stehen.
Wohlige Atmosphäre macht sich breit,
genießen Sie die schöne Weihnachtszeit!
Willemina Preiß
Ihr größter Traum
Nadeline steht nun stolz,
in der Weitramsdorfer Mitte,
und sie hat nur eine Bitte,
dass ihr sie bewundern sollt.
Erfüllt ist nun ihr größter Traum,
von klein auf wollte sie nur eines,
stattlich wachsen und gedeihen,
zum schönsten Weihnachtsbaum.
Nun steht sie da,
mit Lichterketten und Gehängen
glänzt sie bei fröhlichen Gesängen,
bis hinein ins nächste Jahr.
Cornelia Rossberg

Foto: Hagen Lehmann


